Der Chery-Konzern verschärft seine Deutschland-Offensive: Der Omoda 9 steht als 537-PS-Plug-in-Hybrid ab 52.900 Euro in den Preislisten. Zur IAA Mobility 2026 in München will die Marke ihr komplettes SUV-Portfolio auffahren – vom Elektro-Omoda-5 bis zu den Plug-in-Modellen Omoda 7 und 9. Für deutsche Käufer wächst damit das Angebot an chinesischen Premium-SUV spürbar.
Omoda 9 Plug-in-Hybrid-SUV in Frontansicht, chinesisches Premium-SUV für den deutschen Markt

Der Omoda 9 startet als 537-PS-Plug-in-Hybrid in Deutschland.
Bild-Quelle: Omoda

Omoda 9: Plug-in-Hybrid mit 537 PS und langer E-Reichweite

Mit dem Omoda 9 positioniert der chinesische Chery-Konzern sein bislang stärkstes Modell im deutschen Markt. Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen Benziner mit 143 PS und drei Elektromotoren zu einer Systemleistung von 537 PS. Die Batterie fasst 34,5 kWh und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 145 km nach WLTP – ein Wert, der an der Spitze des Plug-in-Segments liegt.

Der Einstiegspreis beginnt bei 52.900 Euro. Damit greift Omoda gezielt die etablierten deutschen Premium-SUV mit Plug-in-Antrieb an, die überwiegend jenseits der 60.000-Euro-Marke starten.

Die Marke Omoda gehört wie die Schwestermarke Jaecoo zum Chery-Konzern, dem größten Fahrzeugexporteur Chinas. Beide Marken bauen in Deutschland bewusst ein klassisches Händler- und Servicenetz auf, statt allein auf Direktvertrieb zu setzen.

Omoda 9 – technische Eckdaten und Deutschland-Preis
Antriebsart Plug-in-Hybrid (Benziner + 3 E-Motoren)
Systemleistung 537 PS
Batteriekapazität 34,5 kWh
Elektrische Reichweite bis zu 145 km (WLTP)
Einstiegspreis Deutschland ab 52.900 Euro
Weitere Deutschland-Modelle (IAA 2026) Omoda 5 EV, Omoda 7 PHEV, Jaecoo 5, Jaecoo 7

Angaben nach offiziellen Herstellerdaten von Omoda & Jaecoo (Deutschland). Reichweite nach WLTP-Messverfahren.

Im Vergleich

Der Omoda 9 liefert für 52.900 Euro eine Systemleistung von 537 PS und bis zu 145 km E-Reichweite – Werte, mit denen deutsche Premium-Plug-in-SUV wie der Mercedes GLC 300e oder der BMW X3 in der Plug-in-Variante preislich nicht mithalten, denn diese starten deutlich oberhalb von 60.000 Euro. Der entscheidende Nachteil für deutsche Käufer bleibt jedoch das noch dünne Vertriebsnetz: Chery will bis Jahresende erst rund 100 Standorte unter Vertrag haben. Wer Wert auf flächendeckenden Service und stabile Restwerte legt, sollte den Netzausbau und die ersten unabhängigen Dauertests abwarten. Preislich und technisch ist der Omoda 9 aber ein ernstzunehmendes Signal, dass chinesische Hersteller inzwischen auch im gehobenen SUV-Segment angreifen – nicht nur bei den Einstiegsklassen.

Häufige Fragen

FAQ: Omoda 9 in Deutschland

Was kostet der Omoda 9 in Deutschland?
Der Omoda 9 startet in Deutschland bei 52.900 Euro als Plug-in-Hybrid.
Wie viel Leistung hat der Omoda 9?
Der Plug-in-Antrieb aus Benziner und drei E-Motoren leistet zusammen 537 PS.
Wie weit fährt der Omoda 9 rein elektrisch?
Die 34,5-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 145 km rein elektrische Reichweite nach WLTP.
Welche weiteren Modelle bringt Chery nach Deutschland?
Zur IAA Mobility 2026 sind der Elektro-Omoda-5, die Plug-in-Hybride Omoda 7 und 9 sowie die Jaecoo-Modelle 5 und 7 geplant.
Gehören Omoda und Jaecoo zusammen?
Ja, beide Marken gehören zum chinesischen Chery-Konzern und teilen sich in Deutschland Vertrieb und Servicenetz.

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