Zeekr Mix – Test des Elektro-Vans
Der Zeekr Mix ist der neueste Elektro-Van des chinesischen Premium-Herstellers Zeekr, einer...
Der Zeekr Mix ist der neueste Elektro-Van des chinesischen Premium-Herstellers Zeekr, einer...
Elektro-Vans aus China erobern zunehmend den europäischen Markt und bieten eine umweltfreundliche Alternative zu klassischen Transportern und Familienvans. Durch modernste Batterietechnologie, großzügige Innenräume und smarte Features eignen sie sich ideal für Unternehmen, Lieferdienste und größere Familien. In dieser Kategorie stellen wir die besten chinesischen E-Vans vor, analysieren ihre Vorteile und vergleichen die beliebtesten Modelle.
Der elektrische Van ist das am stärksten unterversorgte Segment im europäischen E-Auto-Markt. VW Multivan ab ~55.000 €, Mercedes EQV ab ~80.000 € – die Preise schrecken Familien, Flotten und Shuttle-Dienste ab. Chinesische Hersteller füllen diese Lücke mit Modellen ab ~40.000 €, bis 7 Sitze, bis 600+ km Reichweite.
Der europäische E-Van-Markt steckt in einer Zwickmühle: Die etablierten Vans (VW Multivan, Mercedes V-Klasse EQV) sind teuer, und günstige E-Vans (Stellantis, Renault) sind klein und wenig komfortabel. Chinesische Hersteller greifen genau diese Lücke an – mit großen, komfortablen, gut ausgestatteten Elektro-Vans zu einem Bruchteil der deutschen Preise.
Voyah Dream und Forthing 4 (U-Tour) bieten 7 Sitze mit Premium-Innenraum – elektrische Kapitänssitze, Massagefunktion, ausfahrbare Fußstützen, LED-Ambientebeleuchtung. Was bei Europäern Luxusklasse ist, gehört hier oft zur Serienausstattung.
Voyah Dream (108,7 kWh): bis 700 km CLTC / ca. 560 km real. Maxus eDeliver 9: bis 350 km. Forthing 5 EV: 370 km WLTP. Für Shuttle-Dienste, Hoteltransfers und Familienausflüge reichen diese Reichweiten problemlos.
Voyah Dream ab ~94.000 € in DE (EU-Spezifikation) – erscheint hoch, ist aber günstiger als Mercedes EQV (~80.000–110.000 €). Forthing 4 (U-Tour) weit unter VW Multivan (ab 55.000 €). Für Flottenbetreiber ist der TCO-Vorteil besonders spürbar.
Maxus eDeliver 3 und eDeliver 9: speziell für Last-Mile-Delivery, Kurierdienstleister und gewerbliche Transporte konzipiert. Kühlaggregate, Fahrzeugausbau und Fleet-Management-Systeme verfügbar. SAIC Maxus hat jahrelange Erfahrung im gewerblichen Segment.
In deutschen Innenstädten wachsen Fahrverbote für Diesel-Transporter. E-Vans sind davon ausgenommen, dürfen in Umweltzonen fahren und sind nachts lieferbar (kein Lärm). Für urbane Lieferdienste und City-Logistik ein entscheidender Vorteil.
Große Infotainment-Displays, OTA-Updates, Rückfahrkamera, Spurhalteassistent, Notbremssystem – oft schon in der Basisversion. Voyah Dream: Dynaudio-Soundsystem, 3-Displays, Apple CarPlay. Was bei Mercedes teurer Aufpreis ist, ist hier Standard.
Maxus eDeliver 3 (Kleintransporter, 320 km) und eDeliver 9 (Großtransporter, 350 km). Für Last-Mile-Delivery, Handwerker, Kurierdienstleister. Kühlaggregate, Laderaumausbau optional. Bewährteste chinesische Lösung im Nutzfahrzeugsegment.
Forthing 4 (U-Tour): 7-Sitzer, Benziner oder PHEV, deutlich günstiger als VW Multivan. Xinghai V9: Luxus-Groß-Van, PHEV, über 5 m. Für Großfamilien, die viel Platz und Komfort suchen ohne Premium-Preisschild.
Voyah Dream: 7-Sitzer Business-Class-Van, 560 km real, Massagesitze, Dynaudio. Ideal für Hotels, Shuttle-Dienste, VIP-Transfer. Konkurriert mit Mercedes EQV, Xpeng X9 und dem veralteten Toyota Alphard – bei besserem P/L-Verhältnis.
Premium-Business-Van mit echtem Business-Class-Gefühl: elektrische Kapitänssitze (2. Reihe), Massagefunktion, ausfahrbare Fußstützen, Dynaudio-Sound, LED-Ambientebeleuchtung. 0–100 in 4,5 s. Konkurrenz: Mercedes EQV (~80.000–110.000 €), Xpeng X9, Kia EV9. Beliebt bei Hotels, Shuttle-Diensten, VIP-Transfer. Wichtig: In DE noch junges Händlernetz (~40 Standorte).
SAIC Maxus ist der erfahrenste chinesische Hersteller im gewerblichen Van-Segment – in China Marktführer. eDeliver 9: bis 9,8 m³ Laderaum, bis 1.275 kg Nutzlast, 350 km WLTP. Flottenprogramme, Kühlaggregate und Sonderausbau verfügbar. Konkurrenz: Renault Master E-Tech, Mercedes eSprinter (deutlich teurer). Gut etabliert bei deutschen Logistikunternehmen.
Kleinerer Bruder des eDeliver 9 – ideal für städtische Last-Mile-Delivery und Handwerksbetriebe in der Innenstadt. 320 km WLTP reichen für typische Tagerouten. Günstigere Alternative zu Ford E-Transit Custom und Stellantis e-Vivaro. Kühlaggregate und Isotherme-Ausbau möglich. Wichtig: In DE noch begrenztes Servicenetz für gewerbliche Fahrzeuge.
Fortrings USP: 7-Sitzer mit flexiblen Sitzkonzepten zu Preisen weit unter VW Multivan (ab 55.000 €) oder Mercedes V-Klasse. Erhältlich über EU-Mayer, Indimo Automotive und regionale Händler. Kein reines BEV – das ist der größte Kritikpunkt für die Zukunft. PHEV-Version mit elektrischer Reichweite für kurze Strecken. Auch als Yacht-Version mit Premium-Ausstattung. Für Shuttle-Dienste und Hotels ohne reinen EV-Anspruch attraktiv.
Fortrings Antwort auf Mercedes V-Klasse EQV und Voyah Dream. Über 5 Meter langer Luxus-Van mit PHEV-Antrieb, Oberklasse-Innenraum und flexiblen Sitzkonzepten. Für Europa angekündigt – Marktstart und Preise noch offen. Potenzielle Marktlücke: bezahlbarer Luxus-E-Van für Shuttle-Dienste und Hotels unter 80.000 €.
Geelys Farizon-Marke bringt den SuperVAN mit ca. 500 km Reichweite und 30 Minuten Ladezeit für EU-Märkte in Vorbereitung. Geely hat angekündigt, eine Variante mit bis zu 800 km Reichweite zu entwickeln. Als Geely-Marke profitiert Farizon von der Technologiebasis, die auch Volvo und Zeekr nutzen. In Deutschland noch nicht offiziell erhältlich – zu beobachten.
| Modell | Typ | Reichweite | Sitze | Preis ab | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Voyah Dream | Luxus-Van BEV | ~560 km real | 7 (Business-Class) | ~94.000 € | Massage, Dynaudio, 435 PS AWD |
| Maxus eDeliver 9 | Transporter BEV | 350 km | — | Gewerblich günstig | 9,8 m³, 1.275 kg Nutzlast |
| Maxus eDeliver 3 | Kleintransporter BEV | 320 km | — | City-Logistik günstig | 4,8 m³, Kühlaggregat möglich |
| Forthing 4 U-Tour | Familien-Van PHEV | Benziner + elektr. | 7 Sitze | Deutlich < 55.000 € | Günstigste 7-Sitzer-Alternative |
| VW Multivan (DE) | Familien-Van PHEV | ~50 km elektr. | 7 Sitze | ab 55.000 € | Etabliertes Servicenetz |
| Mercedes EQV (DE) | Luxus-Van BEV | ~330 km | 7–8 Sitze | ab 80.000 € | Bekannte Marke, gutes Netz |
| Mercedes eSprinter (DE) | Transporter BEV | ~300 km | — | ab 65.000 € | Bewährtes Servicenetz |
Maxus eDeliver 3 (City, bis 320 km, 4,8 m³) oder eDeliver 9 (Langstrecke, bis 350 km, 9,8 m³). SAIC Maxus ist in China der erfahrenste E-Van-Hersteller und bringt diese Kompetenz nach Europa. Günstigere Alternative zu Mercedes eSprinter und Ford E-Transit.
Forthing 4 U-Tour – 7 Sitze, flexible Sitzkonzepte, deutlich günstiger als VW Multivan. Für Familien, die viel Platz brauchen und keinen Luxus-Anspruch haben, ist das die preiswerteste chinesische Van-Option in Deutschland.
Voyah Dream – Business-Class-Van mit Massagesitzen, Dynaudio, 560 km real, 435 PS. Günstiger als Mercedes EQV bei mehr Reichweite. Für Premium-Hotels, Flughafentransfer und VIP-Services die überzeugendste chinesische Option.
Voyah Dream als Shuttle-Fahrzeug: 0,25% Dienstwagensteuer als BEV, 94.000 € Listenpreis → 235 €/Monat geldwerter Vorteil. Für Firmenfuhrparks deutlich günstiger als Mercedes EQV (ab 80.000 € + Aufpreise). Fleet-Leasing verfügbar.
Farizon SuperVAN (500 km, in EU-Vorbereitung) und Forthing Xinghai V9 (Luxus-Van PHEV, über 5 m). Wer 12–18 Monate warten kann, bekommt noch mehr Auswahl – besonders im Luxus-E-Van-Segment, das aktuell noch sehr unterversorgt ist.
Das Servicenetz für chinesische E-Vans ist in Deutschland noch sehr begrenzt. Voyah: ~40 Standorte. Maxus: spezialisierte Händler. Forthing: EU-Mayer, Indimo. Vor dem Kauf unbedingt prüfen, wo die nächste autorisierte Werkstatt ist und wie schnell Ersatzteile lieferbar sind.
Der elektrische Van ist das am stärksten unterversorgte Segment im europäischen E-Auto-Markt. VW Multivan ab 55.000 €, Mercedes EQV ab 80.000 € – die Preise schrecken Familien, Shuttle-Dienste und Logistikbetriebe ab. Chinesische Hersteller greifen genau diese Lücke an: Voyah Dream (7 Sitze, ~560 km real, Business-Class), Maxus eDeliver (350 km, 9,8 m³, Gewerbe), Forthing 4 (7-Sitzer, deutlich unter VW Multivan).
Was offen bleibt: Das Servicenetz ist noch sehr dünn – vor dem Kauf unbedingt prüfen. Und der vollelektrische Familien-Van fehlt noch (Forthing 4 nur als Benziner/PHEV, Xinghai V9 noch nicht bestätigt). Aber die Richtung ist klar: Chinesische E-Vans werden in den nächsten Jahren das einzige Segment sein, das echte Preis-Alternative zu europäischen Platzhirschen bietet.
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