Der DJI Romo S ist das Einstiegsmodell der ersten Saug- und Wischroboter des Drohnenherstellers. Er saugt mit bis zu 25.000 Pa, navigiert mit zwei Fisheye-Kameras und Solid-State-LiDAR und erkennt laut DJI Kabel ab 2 Millimetern. Die Station saugt den Staub ab, wäscht die Mopps mit heißem Wasser und trocknet sie. Die Preisempfehlung lag zum Start bei 1.299 Euro. Seit September 2026 gibt es mit dem Romo 2 eine Nachfolge-Generation. Hier stehen alle Daten, die Unterschiede zu Romo A, Romo P und Romo 2 und was Käufer wissen sollten.

DJI Romo S Saug- und Wischroboter mit Station
Der DJI Romo S mit seiner Reinigungsstation.
Bild-Quelle: DJI

Was ist der DJI Romo S?

DJI ist vor allem für Drohnen und Kameras bekannt. Mit der Romo-Serie ist der chinesische Hersteller 2025 in den Markt für Saugroboter eingestiegen. Die Serie startete zuerst in Asien und kam am 28. Oktober 2025 nach Deutschland. Die Idee: Die Sensorik, mit der DJI-Drohnen Hindernisse erkennen, soll auch einen Saugroboter sicher durch die Wohnung bringen.

Die erste Generation gibt es in drei Varianten. Roboter, Saugleistung, Sensorik und Akku sind bei allen gleich. Sie unterscheiden sich im Design, in der Ausstattung der Station und im Zubehör. Der Romo S ist die günstigste Variante im klassischen weißen Gehäuse.

VarianteRomo S · Romo A · Romo P
Preisempfehlung zum Start1.299 € · 1.599 € · 1.899 €
Designweiß · Roboter halbtransparent · Roboter und Station transparent
Gummi-Rollbürsteoptional · inklusive · inklusive
Zusätze in der Stationautomatische Reinigungsmittel-Dosierung · zusätzlich Fach für Geruchsentferner · zusätzlich Bodenduft und UV-Behandlung des Staubbeutels

Stand 14.10.2026. Preisempfehlungen von DJI zum Deutschlandstart, im Handel oft deutlich günstiger.

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DJI Romo S Saugroboter
Saug- und Wischroboter DJI Romo S
  • Bis 25.000 Pa Saugleistung
  • Fisheye-Kameras und Solid-State-LiDAR, Kabel ab 2 mm
  • Station mit Absaugung, Heißwasser-Moppwäsche und Trocknung
  • Über 3 Stunden Laufzeit (Herstellerangabe)
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Technische Daten des DJI Romo S

Die Herstellerangaben, die für alle drei Varianten der ersten Generation gelten.

ModellDJI Romo S
Marktstart Deutschland28. Oktober 2025
Saugleistungbis 25.000 Pa, Luftstrom bis 20 l/s
Navigationzwei Fisheye-Kameras, Solid-State-LiDAR
HinderniserkennungKabel ab 2 mm, bei mindestens 0,1 Lux Umgebungslicht
SchwellenErkennung ab 15 mm
Wischenzwei rotierende Mopps, Anhebung um 20 mm auf Teppich
Akku5.000 mAh (72 Wh)
Laufzeitüber 3 Stunden
Ladezeitca. 2,5 Stunden, 55 W
StationAbsaugung, Moppwäsche mit Heißwasser, Trocknung
Tanks StationFrischwasser 4 l, Abwasser 3,2 l, Staubbeutel 2,4 l
Staubbehälter Roboter260 ml
Wartungsintervallbis 200 Tage ohne Eingriff (Herstellerangabe)
Lautstärke Stationca. 40 dB(A) beim Trocknen, ca. 65 dB(A) beim Absaugen
Maße Roboterca. 35 × 35 × 9,8 cm
Maße Stationca. 45 × 44 × 43 cm (B × H × T)
GewichtRoboter 4,4 kg, Station ca. 10 kg
Wasseranschlussnein, Tanks werden von Hand befüllt

Stand 14.10.2026. Herstellerangaben für die Romo-Serie der ersten Generation.

DJI Romo Saugroboter bei der Hinderniserkennung
Kameras und LiDAR sollen auch dünne Kabel erkennen.
Bild-Quelle: DJI

Navigation mit Drohnentechnik

Für die Orientierung nutzt der Romo zwei Fisheye-Kameras und einen Solid-State-LiDAR. Die Kameras sehen wie zwei Augen räumlich, der LiDAR misst Entfernungen per Laser. Einen klassischen LiDAR-Turm auf der Oberseite gibt es nicht. Der Roboter ist dadurch nur knapp zehn Zentimeter hoch und kommt unter viele Sofas, Betten und Schränke.

Laut DJI erkennt der Romo Kabel ab zwei Millimetern Dicke und Schwellen ab 15 Millimetern. Im Test des baugleichen Romo P umfuhr er Schuhe, Kabel und Stuhlbeine zuverlässig, ohne sie zu berühren. Eine Einschränkung gibt es: Die Kamera-Erkennung braucht etwas Licht, DJI nennt mindestens 0,1 Lux. In völlig dunklen Räumen arbeitet die Hinderniserkennung schlechter. Wer nachts saugen lässt, sollte ein schwaches Licht anlassen.

Beim ersten Start fährt der Roboter die Wohnung ab und erstellt eine Karte. Danach erkennt er Räume, die man in der App benennen, teilen oder zusammenlegen kann.

Saugen, Wischen und Teppiche

Mit bis zu 25.000 Pascal gehörte der Romo beim Marktstart zu den stärkeren Saugrobotern. Auf Hartböden saugt und wischt er sehr gründlich, auch an Kanten und in Ecken, weil Seitenbürste und Mopp seitlich ausfahren. Zwei rotierende Mopps wischen den Boden, die Station gibt bei Bedarf automatisch Reinigungsmittel ins Wasser.

Auf Teppich erkennt der Romo den Untergrund und hebt die Mopps um 20 Millimeter an. Das reicht für normale Teppiche, bei hochflorigen Teppichen nicht immer. Schwellen über 20 Millimeter sind ein Problem. Auf Teppich saugt er gut, an spezialisierte Teppich-Sauger kommt er nicht heran.

Ein Nachteil im Alltag: Die Mopps lassen sich nicht in der Station zurücklassen. Wer empfindliche Böden wie unversiegeltes Parkett nur saugen will, muss sie vorher abnehmen.

Haushalte mit Haustieren

Für Tierhaare ist die Gummi-Rollbürste die bessere Wahl, weil sich Haare darin weniger verwickeln als in einer Borstenbürste. Bei Romo A und Romo P liegt sie bei, beim Romo S ist sie optionales Zubehör. Wer Hund oder Katze hat, sollte sie gleich mitbestellen. Die gute Hinderniserkennung hilft außerdem, Futternäpfe und Spielzeug zu umfahren.

Basisstation des DJI Romo mit Wassertanks
Die Station leert den Staubbehälter und wäscht die Mopps.
Bild-Quelle: DJI

Die Station: Absaugen, Waschen, Trocknen

Nach jeder Runde saugt die Station den 260-Milliliter-Staubbehälter des Roboters in einen 2,4-Liter-Beutel ab. Die Mopps werden mit heißem Wasser gewaschen und anschließend getrocknet, damit sie nicht muffig riechen. Auch der Staubbehälter wird getrocknet.

Frischwasser kommt aus einem 4-Liter-Tank, Schmutzwasser landet in einem 3,2-Liter-Tank. Einen festen Wasseranschluss gibt es nicht, beide Tanks müssen von Hand gefüllt und geleert werden. Wie oft, hängt von Wohnungsgröße und Wischhäufigkeit ab. Den Staubbeutel muss man laut DJI bis zu 200 Tage lang nicht wechseln.

Mit rund 45 Zentimetern Breite und Höhe und zehn Kilogramm braucht die Station einen festen Platz mit Steckdose. Davor sollte etwas Freiraum bleiben, damit der Roboter gerade andocken kann. Beim Absaugen wird es mit rund 65 Dezibel kurz laut, beim Trocknen ist sie mit 40 Dezibel kaum hörbar.

App und Bedienung

Gesteuert wird der Romo über die DJI-Home-App. Die wichtigsten Funktionen:

  • Karten bearbeiten, Räume benennen, teilen und zusammenlegen
  • Sperrzonen und virtuelle Wände
  • Saugstärke, Wassermenge und Reinigungshäufigkeit pro Raum
  • Zeitpläne für automatische Reinigungen
  • Live-Video über die Kamera, um aus der Ferne nach dem Rechten zu sehen

Zum Testzeitpunkt Ende 2025 gab es noch keine Sprachsteuerung auf Deutsch, und die Einbindung in Alexa und Google Home war nicht vollständig. Ob DJI das per Update nachgeliefert hat, sollte man vor dem Kauf in der App-Beschreibung prüfen.

Kamera und Datenschutz

Die Kameras dienen in erster Linie der Navigation. Über die App lässt sich aber auch ein Live-Bild abrufen. Genau diese Funktion wurde im Februar 2026 zum Thema: Ein Nutzer, der seinen Romo mit einem Spiele-Controller steuern wollte, stellte fest, dass DJIs Server den Zugangsschlüssel eines einzelnen Roboters für Daten fast aller rund 7.000 damals aktiven Romo-Geräte akzeptierten. Betroffen waren unter anderem Mikrofon, Lautsprecher und Raumkarten, über die IP-Adresse ließ sich der ungefähre Standort ermitteln.

DJI hat die Lücke am 11. Februar 2026 auf den Servern geschlossen. Nutzer mussten dafür nichts tun. Der Fall zeigt aber, dass vernetzte Kameras im Haushalt ein Risiko bleiben. Wer die Live-Video-Funktion nicht braucht, sollte sie in der App deaktiviert lassen.

Lieferumfang des DJI Romo
Der Lieferumfang des DJI Romo.
Bild-Quelle: DJI

Romo S oder Romo 2?

DJI hat auf der IFA am 3. September 2026 die zweite Generation vorgestellt, verkauft wird sie seit dem 9. September. Statt drei gibt es nur noch zwei Varianten, Romo A2 und Romo P2. Die wichtigsten Neuerungen:

MerkmalRomo S (1. Generation) · Romo A2 / P2
Preisempfehlung1.299 € · 1.199 € / 1.299 €
Saugleistung25.000 Pa · 36.000 Pa
Hindernisse überwindenSchwellen bis ca. 20 mm problematisch · zweistufig bis 8,5 cm
WischenMopp fährt seitlich aus · zusätzlich ausfahrbarer, schwenkbarer Wischarm, auch unter Möbel
Lautstärke– · leiser durch bessere Dämmung

Herstellerangaben. Preisempfehlung Romo P2 für die Version mit Wassertank.

Der Romo 2 ist auf dem Papier in fast allen Punkten besser und kostet laut Preisempfehlung nicht mehr. Der Romo S lohnt sich deshalb nur noch, wenn er deutlich günstiger angeboten wird als die neue Generation. Ein Nachteil der Romo-2-Generation: Reinigungsmittel gibt es nur noch in DJI-Kartuschen.

Für wen sich der Romo S eignet

Der Romo S passt, wenn du

  • viel Hartboden hast, etwa Fliesen, Vinyl oder versiegeltes Parkett,
  • Kabel, Spielzeug oder Schuhe am Boden liegen hast,
  • Haustiere hast und die Gummi-Rollbürste dazukaufst,
  • einen Saugroboter mit Wischfunktion und Heißwasser-Station suchst und ihn deutlich unter der Preisempfehlung bekommst.

Er passt nicht, wenn du

  • viele hochflorige Teppiche oder Türschwellen über zwei Zentimeter hast,
  • einen festen Wasseranschluss für die Station willst,
  • keine Kamera im Haushalt möchtest,
  • zum gleichen Preis den neueren Romo 2 bekommen kannst.

Für Fenster gibt es mit dem ECOVACS Winbot W2S Omni einen passenden Putzroboter, weitere Angebote stehen in unserer Rubrik Deals. Von DJI haben wir außerdem die Vlogging-Kamera DJI Osmo Pocket 3 vorgestellt.

Pflege und Verbrauchsmaterial

Auch mit Station fällt etwas Pflege an. Regelmäßig zu tun sind: Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser leeren und den Tank ausspülen, Haare aus Haupt- und Seitenbürste entfernen, den Filter ausklopfen und die Sensoren mit einem trockenen Tuch abwischen. Mit der Zeit müssen Staubbeutel, Mopp-Pads, Filter und Bürsten ersetzt werden. Bei DJI gibt es dafür Reinigungssets, die beim Kauf teils für die ersten Monate beiliegen. Welche Teile im eigenen Angebot enthalten sind, sollte man vor dem Kauf prüfen.

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Fazit

Stärken: sehr gute Navigation und Hinderniserkennung, starke Saugleistung auf Hartböden, Station mit Heißwasserwäsche und Trocknung, flache Bauweise, gründlich an Kanten.

Schwächen: kein Wasseranschluss, Probleme mit hochflorigen Teppichen und hohen Schwellen, Mopps bleiben immer am Roboter, Sicherheitslücke vom Februar 2026. Der Romo 2 bietet inzwischen mehr zum gleichen Listenpreis.

Was kostet der DJI Romo S?
Die Preisempfehlung von DJI lag zum Start bei 1.299 Euro. Im Handel ist er häufig deutlich günstiger zu finden.
Was ist der Unterschied zwischen DJI Romo S, A und P?
Roboter, Saugleistung, Sensorik und Akku sind gleich. Der Romo S ist weiß, A und P sind teilweise oder ganz transparent und haben zusätzliche Fächer für Reinigungsmittel und Duftzusatz sowie eine Gummi-Rollbürste im Lieferumfang.
Wie stark saugt der DJI Romo S?
DJI gibt bis zu 25.000 Pa Saugleistung und einen Luftstrom von bis zu 20 Litern pro Sekunde an.
Wie lange hält der Akku des DJI Romo?
Der 5.000-mAh-Akku reicht laut DJI für über drei Stunden. Eine volle Ladung dauert rund 2,5 Stunden.
Hat der DJI Romo S einen Wasseranschluss?
Nein. Frischwasser- und Schmutzwassertank der Station werden von Hand befüllt und geleert.
Wäscht die Station die Mopps mit heißem Wasser?
Ja. Die Station wäscht die Mopps mit heißem Wasser und trocknet sie anschließend.
Wie oft muss man den Staubbeutel wechseln?
DJI nennt bis zu 200 Tage ohne Eingriff. In Haushalten mit Haustieren oder viel Schmutz geht es schneller.
Hat der DJI Romo eine Kamera?
Ja. Zwei Fisheye-Kameras dienen der Navigation, über die App ist auch ein Live-Video möglich. Eine Sicherheitslücke beim Serverzugriff hat DJI im Februar 2026 geschlossen.
Ist der DJI Romo sicher?
Die im Februar 2026 bekannt gewordene Lücke, über die rund 7.000 Geräte erreichbar waren, hat DJI am 11. Februar geschlossen. Wer die Live-Video-Funktion nicht nutzt, sollte sie deaktivieren.
Kommt der DJI Romo mit Teppichen zurecht?
Mit normalen Teppichen ja, die Mopps werden dort um 20 Millimeter angehoben. Bei hochflorigen Teppichen und Schwellen über 20 Millimeter stößt er an Grenzen.
Wie hoch ist der DJI Romo?
Knapp zehn Zentimeter. Weil er keinen LiDAR-Turm hat, passt er unter viele Möbel.
Funktioniert der Romo im Dunkeln?
Eingeschränkt. Die Kamera-Erkennung braucht laut DJI mindestens 0,1 Lux. In ganz dunklen Räumen erkennt er Hindernisse schlechter.
Eignet sich der Romo S für Haustiere?
Ja, am besten mit der Gummi-Rollbürste, die beim Romo S als Zubehör erhältlich ist. Darin verwickeln sich Tierhaare weniger.
Wie laut ist der DJI Romo?
Die Station ist beim Absaugen mit rund 65 Dezibel kurz laut, beim Trocknen mit rund 40 Dezibel kaum hörbar.
Gibt es einen Nachfolger des DJI Romo?
Ja. DJI hat am 3. September 2026 den Romo 2 in den Varianten A2 und P2 vorgestellt, mit 36.000 Pa, besserer Hindernisüberwindung bis 8,5 Zentimeter und ausfahrbarem Wischarm.
Lohnt sich der Romo S noch?
Nur, wenn er deutlich günstiger ist als der Romo 2. Zum gleichen Preis bietet die neue Generation mehr Saugleistung und mehr Funktionen.

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Philipp Wiedmaier
Über den AutorPhilipp WiedmaierGründer & Chefredakteur

Philipp Wiedmaier hat chinaelektro.de 2025 gegründet und verantwortet die Redaktion. Er wertet MIIT-Zulassungsdaten und Herstellerangaben aus und ordnet ein, welche der über 500 erfassten Modelle tatsächlich nach Deutschland kommen – mit Blick auf Preis, Zölle und Marktstart.

Kontakt:
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