Xiaomi ruht sich nicht auf dem Erfolg aus: Nur zwei Jahre nach dem Debüt hat der Konzern ein umfangreiches Facelift des SU7 präsentiert. Mit neuer Hardware und einer 900-Volt-Architektur in der Topversion setzt Xiaomi die Konkurrenz unter Druck. Auch wenn der offizielle Europa-Start erst für 2027 geplant ist, dient das Update als Blaupause für die Export-Modelle.
Xiaomi SU7

Xiaomi hat den SU7 für das Modelljahr 2026 umfassend aktualisiert. Mit LiDAR als Standard, mehr Leistung und verbessertem Thermomanagement rüstet sich der Tech-Gigant für den globalen Wettbewerb.
Bild-Quelle: Xiaomi

Der Tech-Gigant Xiaomi hat zum Jahresauftakt das erste große Update für seine Elektro-Limousine SU7 vorgestellt. Das Modelljahr 2026 bringt signifikante Verbesserungen „unter dem Blech“. Die gesamte Modellpalette wurde auf eine höhere Spannungsebene gehoben, was die Ladezeiten weiter reduziert: In der Spitze können nun 670 Kilometer Reichweite in nur 15 Minuten nachgeladen werden. Zudem gehört High-End-Sensorik inklusive LiDAR und 4D-Millimeterwellenradar nun zur Standardausstattung, um das KI-basierte Assistenzsystem „Xiaomi HAD“ zu unterstützen.

Besonders interessant für den hiesigen Markt: Xiaomi-Präsident Lu Weibing bestätigte erneut, dass Westeuropa ab 2027 der zentrale Fokus der globalen Expansion sein wird. Das aktuelle 2026er-Update des SU7 dient dabei als technologische Basis für die Homologation in der EU. Die Sicherheit wurde durch eine neue 2200-Megapascal-Stahlstruktur und insgesamt 11 Airbags massiv erhöht – ein klarer Blick in Richtung Euro NCAP Bestnoten. Preislich bleibt Xiaomi aggressiv: Trotz der besseren Ausstattung stiegen die Preise in China nur moderat um etwa 2.000 Dollar, was den SU7 weiterhin zu einem harten Konkurrenten für das Tesla Model 3 macht.

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Philipp Wiedmaier
Über den AutorPhilipp WiedmaierGründer & Chefredakteur

Philipp Wiedmaier hat chinaelektro.de 2025 gegründet und verantwortet die Redaktion. Er wertet MIIT-Zulassungsdaten und Herstellerangaben aus und ordnet ein, welche der über 500 erfassten Modelle tatsächlich nach Deutschland kommen – mit Blick auf Preis, Zölle und Marktstart.

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