Lokal für lokal: Volkswagen vertieft in China die Zusammenarbeit mit Horizon Robotics. Entstehen soll ein neuer Fahr-Assistenz-Chip mit 500–700 TOPS — zugeschnitten auf komplexe Metropolen-Szenarien und skalierbar für Volumenmodelle.

VW Horizon Robotics

Volkswagen und Horizon Robotics entwickeln in China einen Smart-Driving-Chip mit 500–700 TOPS, Auslieferung in 3–5 Jahren

Volkswagen kündigt in China die Entwicklung eines Smart-Driving-Chips mit Horizon Robotics an. Die geplante Rechenleistung von 500–700 TOPS zielt auf Perzeption und Planung im dichten Stadtverkehr. Der Zeithorizont: 3–5 Jahre bis zur Auslieferung. Der Ansatz folgt der Logik, Schlüsseltechnologien vor Ort zu entwickeln und zu erproben, um sie anschließend breiter auszurollen — in China und perspektivisch auch in Exportmärkten.

Warum ist das relevant? Erstens verschiebt sich die Wertschöpfung im Auto in Richtung Software und Silizium. Zweitens ist China mit heterogenen Verkehrssituationen ein idealer Trainingsraum. Drittens lassen sich Kostenpfade besser steuern, wenn Hard- und Software-Roadmaps verzahnt sind.
Für Europa ist das zweischneidig: Einerseits profitieren spätere Modelle von China-erprobten Stacks (robustere Algorithmen, höhere Energieeffizienz). Andererseits steigt der Wettbewerbsdruck: Wer dieselbe oder bessere Rechenleistung günstiger anbietet, schafft Preis-/Funktionsvorteile.

Technisch geht es nicht nur um TOPS-Zahlen. Entscheidend sind Speicherbandbreite, Effizienz pro Watt, Sensor-Fusion und die Fähigkeit, Updates über den Lebenszyklus auszurollen. Ein eigenentwickelter Chip erlaubt Tailoring: genau die Operatoren und Datenpfade, die der AD-Stack benötigt — ohne Overkill.
Für Käufer in DACH könnte das heißen: schnellere Assistenzfunktionen, stabilere Stadt-Automationen, bessere Karten-Kopplung — zunächst in China-Modellen, dann in Ableitungen für Europa. Ob und wann der Chip den Weg in hiesige Baureihen findet, hängt von Homologation, Lieferketten und Plattformkompatibilität ab.

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