Die China Association of Automobile Manufacturers warnt vor Abkühlung: Exportboom endet, Mindestpreise wirken.

China-Autoexporte kühlen 2026 ab.
Bild-Quelle: Zeekr

Nach dem Rekordjahr 2025 mit 21 Prozent Exportwachstum prognostiziert die China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) für 2026 ein deutliches Einbrechen: Die Autoexporte sollen nur noch 1 bis 3 Prozent wachsen, während der Gesamtabsatz im Heimatmarkt bei mageren 1 Prozent stagnieren wird.

NEVs bleiben der einzige Lichtblick mit geschätzten 15 Millionen Einheiten – getrieben von Modellen wie BYD Qin Plus DM-i und Zeekr 7X. Dennoch: Der EU-Mindestpreis-Deal (12.01.) und anhaltende Regulierungen in anderen Märkten dämpfen den Europa-Anteil massiv.

Für Deutschland bedeutet das: Weniger aggressiver Preisdruck von Importen, stabilere Konditionen für Flottenkäufer (z.B. Seal bei 38.000 €). CAAM-Experten sehen Risiken in Überkapazitäten und geopolitischen Spannungen, raten zu mehr Fokus auf Premium-Exporte und Lokalisierung. Prognose: China-EU-EV-Handel wächst nur +10% statt 20%.