Peking/Hangzhou – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am Dienstagabend (24.02.2026) zu seinem ersten offiziellen China-Besuch als Kanzler. Begleitet von Top-Bossen der deutschen Autoindustrie wie BMW-Chef Oliver Zipse, VW-Chef Oliver Blume und Mercedes-Chef Ola Källenius, steht Wirtschaft im Mittelpunkt – mit implizitem E-Auto-Fokus inmitten von EU-Mindestpreisen und Marktdruck.
Autoindustrie drängt auf faire Bedingungen bei chinesischen E-Autos.
Programm-Highlights
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Peking (25.02.): Empfang mit militärischen Ehren durch Premier Li Qiang, Mittagessen, Sitzung des Beratenden Ausschusses der deutsch-chinesischen Wirtschaft, Vier-Augen-Talk mit Xi Jinping und Besuch bei Mercedes-Benz Group.
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Hangzhou (26.02.): Treffen mit Provinzsekretär Wang Hao, Besuch des Robotik-Pioniers Unitree und Siemens Energy – Symbol für Tech-Kooperation.
Autoindustrie im Visier
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BMW-Chef Zipse wirbt vorab für enge Zusammenarbeit bei Elektromobilität und autonomem Fahren: „China ist Tech-Zentrum – Abschottung verpasst Chancen“.
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VDA-Präsidentin Müller fordert Marktliberalisierungen; deutsche Hersteller spüren Preisdruck von BYD & Co., wollen faire Wettbewerbsbedingungen.
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Kritik: Merz muss Balance zwischen Kooperation und Schutz vor Überabhängigkeit finden, besonders nach Merz-Regierungs E-Auto-Förderung, die auch chinesische Modelle begünstigt.
Hintergrund E-Auto-Markt
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China bleibt Schlüsselmarkt für deutsche Autobauer, doch lokaler Wettbewerb (BYD vor VW) und EU-Mindestpreise prägen Agenda.
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Erwartung: Abkommen zu Handel, Innovation – potenziell relevant für deutsche E-Auto-Exporte und Zollumgehung via EU-China-Deal.