Spionage-Angst rollt an: Nachdem Polen bereits im Januar vorpreschte, ziehen deutsche Behörden nun nach. Für Mitarbeiter in sicherheitskritischen Bereichen könnten BYD, Xiaomi und Co. bald zur Tabu-Zone werden.
Die Bundeswehr und erste Sicherheitsbehörden in Deutschland verhängen Einfahrverbote für vernetzte Fahrzeuge chinesischer Hersteller (u.a. BYD). Grund sind Bedenken hinsichtlich der Datenübertragung nach China.
Die Bundeswehr sowie erste Landesbehörden in Deutschland haben offizielle Sicherheitswarnungen für chinesische Fahrzeuge ausgesprochen. Konkret geht es um Einfahrverbote auf militärisches Gelände und in sensible Liegenschaften.
Betroffen sind moderne, hochvernetzte Modelle mit Kamerasystemen und permanenter Cloud-Anbindung, da die Datenverarbeitung laut Verfassungsschutz in der Volksrepublik China erfolgt. Die Behörden befürchten, dass Mikrofone und Außenkameras zur Spionage genutzt werden könnten.
Für Privatnutzer hat dies zwar keine direkten Folgen, doch Experten warnen vor einem massiven Imageverlust für Marken wie BYD oder MG im lukrativen Flottengeschäft mit Behörden und staatsnahen Betrieben.